Nachrichten - Lynn von Tara Tochter Peruns

Autor John Zet
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Demokratie in Gefahr, Trump Diktator und EU vor der Zerstörung

Lynn von Tara Tochter Peruns
Veröffentlicht von in Weltweit · 15 Mai 2020
Interview Georg Soros mit einem Reporter


In einem interview mit Gregor Peter Schmitz äußerte sich George Soros zu Corona, Trump und die Europäische Union. Auf die frage ob er schon viele Krisen erlebt hat und COVID-19 mit anderen Pandemien vergleichbar ist antwortete er mit:
 
„Nein. Dies ist die Krise meines Lebens. Noch vor der Pandemie wurde mir klar, dass wir uns in einem revolutionären Moment befanden, in dem das, was in normalen Zeiten unmöglich oder sogar unvorstellbar wäre, nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich absolut notwendig geworden war. Und dann kam Covid-19, das das Leben der Menschen völlig gestört hat und ein ganz anderes Verhalten erfordert. Es ist ein beispielloses Ereignis, das in dieser Kombination wahrscheinlich noch nie aufgetreten ist. Und es gefährdet wirklich das Überleben unserer Zivilisation.“

Wird die Krise den Kapitalismus verändern? Soros Antwort auf diese Frage lautete:

„Wir werden nicht dorthin zurückkehren, wo wir waren, bevor die Pandemie begann. Das ist ziemlich sicher. Aber das ist das einzige, was sicher ist. Alles andere ist zu gewinnen. Ich glaube nicht, dass jemand weiß, wie sich der Kapitalismus entwickeln wird. Auf lange Sicht geht Soros davon aus das sich die Menschen und die Nationalstaaten wieder annähern werden. Bevor es dazu kommen kann müssen die Ängste, den Menschen genommen werden, die von Einzelpersonen, Institutionen und von Staaten geschürt wurden.“

Daraufhin fragte der Reporter ob wir das im Moment bei den Schuldzuweisungen zwischen China und den USA erleben woher das Virus stamm. Soros antwortete:

„Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und China erschwert die Sache, weil wir gemeinsam am Klimawandel und an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19 arbeiten sollten. Aber anscheinend können wir nicht zusammenarbeiten, weil wir bereits darüber streiten, wer den Impfstoff entwickeln und verwenden wird.“

Die Konflikte bezeichnete er als Machtkampf zwischen der Demokratie und einer Autokratie. Und fügte hinzu, „dass dies alles viel schwieriger mache, weil es viele Leute gibt, die sagen, wir sollten sehr eng mit China zusammenarbeiten, aber ich bin nicht dafür. Wir müssen unsere demokratische offene Gesellschaft schützen. Gleichzeitig müssen wir einen Weg finden, um bei der Bekämpfung des Klimawandels und des neuartigen Coronavirus zusammenzuarbeiten. Das wird nicht einfach. Ich sympathisiere mit dem chinesischen Volk, weil es unter der Herrschaft eines Diktators, Präsident Xi Jinping, steht. Ich denke, viele gebildete Chinesen sind darüber sehr verärgert, und die breite Öffentlichkeit ist immer noch sehr wütend auf ihn, weil er Covid-19 bis nach dem chinesischen Neujahr geheim gehalten hat.“

Auf die Behauptung das der derzeitige US-Präsident nicht wirklich die Werte einer offenen und freien Gesellschaft repräsentiere war Soros Antwort folgende:

„Nun, das ist eine Schwäche, von der ich hoffe, dass sie nicht lange anhält. Donald Trump möchte Diktator werden. Aber er kann keiner sein, weil es in den Vereinigten Staaten eine Verfassung gibt, die die Menschen immer noch respektieren. Und es wird ihn daran hindern, bestimmte Dinge zu tun. Das bedeutet nicht, dass er es nicht versuchen wird, weil er buchstäblich um sein Leben kämpft. Ich werde auch sagen, dass ich mein Vertrauen in Trump gesetzt habe, um sich selbst zu zerstören, und er hat meine wildesten Erwartungen übertroffen.“

Aber auch die Europäische Union macht ihn sorgen. Besonders Deutschland nach dem Urteil des Verfassungsgerichts. Soros äußert sich besorgt über das Überleben der EU, weil sie eine sehr junge und dadurch eine noch sehr anfällige Union sei. Sogar noch anfälliger als die USA.

Die Bombe, die das Deutsche Verfassungsgericht gezündet hat, nimmt Soros sehr ernst. „Das Urteil stellt eine Bedrohung dar, die die Europäische Union als rechtsstaatliche Institution zerstören könnte, gerade weil es vom deutschen Verfassungsgericht, der angesehensten Institution in Deutschland, erlassen wurde. Bevor es sein Urteil verkündete, hatte es sich mit dem Europäischen Gerichtshof beraten und dann beschlossen, es anzufechten.“

Wie alle Deep State Spieler sieht Soros den Europäischen Gerichtshof vorrangig und würde am liebsten alle Nationalen Verfassungsgerichte in der Europäischen Union verbieten. Seine größte Sorge sind Nationalstaaten wie Polen und Ungarn, die nach dem Karlsruher Urteil ihre Verfassungsgerichte positionieren. Und die Gelegenheit nutzen, wie Orban eine Diktatur zu installieren. So Soros!



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